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Naziaufmarsch in Bad Bramstedt behindert

Am 1. Mai hatten ca. 100 Nazis, die der NPD bzw. den "Freien Kameradschaften" zuzuordnen waren, eine Demonstration in Bad Bramstedt durchgeführt, allerdings nicht ohne jegliche Zwischenfälle...
Ungefähr 300 Gegendemonstrant/innen waren nach Bad Bramstedt gereist, um zu zeigen, dass eine solche Demonstration nicht tatenlos hingenommen wird. Außerdem hatten sich mehrere hundert Leute um 11 Uhr auf dem Bad Bramstedter Bleeck zusammengefunden, um der Kundgebung unter dem Motto "Auf diese Besucher können wir verzichten - Bad Bramstedt gegen Gewalt und Rechtsradikalismus" beizuwohnen, zu der vom Bürgermeister der Stadt durch die Medien wie örtliche Zeitungen aufgerufen wurde. Von dieser Veranstaltung bleiben die unpassende, nervige Musik und eklige Reden in Erinnerung, in denen unter anderem Linsradikalismus abgelehnt und betont wurde, dass man sich das Tragen der deutschen Fahne nicht von Rechtsradikalen wegnehmen lasse.
Aktionen direkt an der Naziroute gab es allerdings auch einige. So konnte der Zug der Faschos trotz des großen Polizeiaufgebots schon zu Beginn der Demo zweimal von Antifaschist/innen blockiert werden, sodass es den Polizisten nötig schien, die Route spontan zu ändern, was die Antifas nicht daran hinderte, die Demo weiter mit Störaktionen, Transparenten und lautstarkem Protest, besonders bei Zwischen- und Abschlusskundgebung, zu begleiten, sodass es den Nazis wahrscheinlich sehr schwer fiel, den widerlichen Redebeiträgen ihrer Kameraden zu folgen.
Zur Abschlusskundgebung ist außerdem festzuhalten, dass ein Regen von Gegenständen aus den Reihen der Antifas im Pulk der Nazis niederging und Jens Lütke aus Selent vom Kreisverband NPD Kiel-Plön festgenommen wurde, da er per Lautsprecherdurchsage mitteilte, er und seine Kameraden würden es nicht akzeptieren bis zum Eintreffen des Zuges auf dem Gleis stehen zu müssen. Weitere Festnahmen auf Seiten der Neonazis wie leider auch auf Seiten der Antifas folgten, insgesamt wurde laut Polizei von acht Festnahmen gesprochen.
Negativ bleibt noch das Handgemenge unter den Antifaschist/innen in Erinnerung, dessen Auslöser uns nicht genau bekannt ist und leider erst durch die einschreitenden Polizisten beendet werden konnte.
Schlussendlich bleibt zu konstatieren, dass der Naziaufmarsch zwar nicht verhindert, aber stark behindert und gestört werden konnte, was aufgrund der vielen anderen Demos im gesamten Bundesgebiet und der nichtöffentlichen Mobilisierung als Erfolg zu werten ist, und zumindest ein klares Zeichen gegen die Faschos gesetzt werden konnte.

www.antifa-iz.org




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